Tag des offenen Denkmals 2019

Der Godesberg: Godesburg und Michaelskapelle

Datum/Uhrzeit Sonntag, 08. September 2019, von 11 bis 16 Uhr

Führungen um 11 und 14 Uhr durch Vorstandsmitglieder des Fördervereins

Die Michaelskapelle auf dem Godesberg ist ein einzigartiges Beispiel der rheinischen Hofkunst des 17. Jahrhunderts. Der um 1660 errichtete Saalbau erhielt im Auftrag des Erzbischofs Joseph Clemens von Bayern eine hochbarocke Ausstattung.

Die Baugeschichte der Kapelle ist eng mit jener der mittelalterlichen Godesburg, verknüpft. Der Rundgang schließt die Burganlage mitsamt dem im Jahr 1959 entworfenen Hotel-Restaurant von Gottfried Böhm ein. Die Führung ist passend abgestimmt auf das diesjährige Motto des Tag des offenen Denkmals „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“.

Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/

Tag des offenen Denkmals 2018

zum Thema: „Entdecken was uns verbindet“. Öffnungszeit: 11-14.30 Uhr, Führung um 13 Uhr mit Dr. Vanessa Krohn. Ab 18 Uhr: Abendkonzert: 

„Conversation galante – Divertissements musicaux…“

Rahel FlassigSopran
Mariya Miliutsina Traversflöte
Justyna SkatulnikBarockvioline
Mara Scholl Barockvioloncello
Prof. Gerald HambitzerCembalo, Leitung und Moderation

„Galant“ war ein Modebegriff im Europa des Barock. Angewandt wurde er auch auf die neue musikalische „Schreibart“, die sich zur Mitte des 18. Jahrhunderts verbreitete. Ausgewählte Solo- und Kammermusikwerke von Carl Philipp Emanuel Bach, Giovanni Benedetto Platti und Johann Joachim Quantz geben einen Eindruck davon, was damit gemeint war: Gesanglichkeit, ansprechende Eleganz und Klarheit sind Merkmale dieses Stils.

Konzert: David Melkonyan, Violoncello – Werke von Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann

aus der Veranstaltungsreihe „Alte Musik in der Michaelskapelle“ der Brotfabrik Bühne Bonn in Kooperation mit unserem Verein.

Der Cellist Davit Melkonyan begann seine Ausbildung an der Hochschule für Künste in Bremen bei Viola de Hoog und setzte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock bei Gert von Bülow fort. Sein Studium schloss er im Jahre 2011 an der Universität der Künste in Berlin bei Jens-Peter Maintz mit Auszeichnung ab. Als Preisträger des XVI. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs in Leipzig gastierte Melkonyan bei bedeutenden Musikfestivals, wie dem Musikfest Bremen, den Tagen Alter Musik Herne, den Bach-Mendelssohn Festtagen in Leipzig und im Bachhaus in Eisenach, den Thüringer Bachwochen in Weimar und den Frankfurter Kammermusiken in Frankfurt (Oder). In der Michaelskapelle war er mit Solowerken der beiden barocken Großmeister Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann zu hören.